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KI Game Maker 3D: Erst Kisten, dann echte Objekte

Ein 3D-Spiel entsteht mit KI am besten in zwei Schritten: Erst baut die KI die Regeln mit einfachen Kisten, dann tauschst du generierte 3D-Objekte einzeln ein. Andersherum bekommst du eine hübsche Szene, in der es nichts zu spielen gibt.

Warum braucht 3D ein eigenes Vorgehen?

In 2D ist ein Bild meist nur ein Bild. In 3D hat ein Objekt eine Größe, eine Richtung, ein Gewicht für deinen Rechner und eine Form, an der andere Dinge anstoßen. All das kann falsch sein, während das Objekt perfekt aussieht.

„KI Game Maker“ fasst außerdem drei getrennte Aufgaben zusammen:

  • Regeln und Welt. Eine Coding-KI mit einer Engine oder mit three.js.
  • Die Objekte. Ein 3D-Generator wie Meshy, der aus Text oder Bild ein Objekt macht. Manche Engines bringen das mit: Der Roblox Assistant erzeugt Meshes, und Unitys KI macht 3D-Objekte für nach eigener Schätzung etwa 8 bis 13 Credits pro Stück, Stand 2. November 2026.
  • Die Prüfung. Die bleibt bei dir, denn nur du merkst, ob es Spaß macht, sich durch den Raum zu bewegen.

Kisten zuerst: ein Beispiel

Attic Drone ist erfunden: Du fliegst eine winzige Drohne durch einen staubigen Dachboden und suchst einen verlorenen Schlüssel. Eine sinnvolle Reihenfolge sieht so aus:

  1. Der Raum aus Kisten. Graue Kisten für Wände und Balken, eine braune als Holzkiste.
  2. Fliegen und Kamera. Hier verbringst du die meiste Zeit. Eine schlechte 3D-Kamera ruiniert jede gute Idee.
  3. Das Ziel. Ein gelber Würfel ist der Schlüssel.
  4. Spielen. Macht der Raum in Grau Spaß? Wenn nicht, rettet ihn auch keine Grafik.
  5. Eine Kiste tauschen. Die Holzkiste wird zum echten Objekt.
  6. Wieder spielen, dann kommt die nächste Kiste dran.

Leg vor Schritt 5 fest, wie groß die Dinge sind. Ist die Holzkiste in der Fassung aus Kisten einen halben Meter breit, sag das. Generierte Objekte kommen oft in Zufallsgröße, falsch herum oder mit einem seltsam liegenden Mittelpunkt. Sie können auch so schwer sein, dass das Spiel ruckelt.

Schreib auf, woher jedes Objekt kommt

Lizenzen hängen vom Tarif ab, und du wirst sie später nicht mehr wissen. Laut Meshy-Dokumentation vom 2. November 2026 enthält der Free-Tarif 100 Credits im Monat, und damit erzeugte Objekte stehen unter CC BY 4.0. Das erlaubt kommerzielle Nutzung mit Namensnennung. Bezahltarife enthalten kommerzielle Rechte ohne diese Bedingung. Ein Gratis-Objekt kann also eine Zeile im Abspann bedeuten, und zwar für jedes einzelne.

Führe ab dem ersten Tausch eine Datei credits.md. Schreib keine Namen echter Figuren oder Marken in deine Prompts und schau dir an, was herauskommt, denn eine sauber klingende Lizenz sagt nichts darüber, ob ein Objekt etwas anderem ähnelt. Mehr dazu steht unter Darf man Spielmechaniken kopieren?

Ein Tausch klingt harmlos, aber die Kiste kann mehr tragen, als man sieht: Die Drohne stößt dagegen, und vielleicht liegt der Schlüssel dahinter. Lass deine KI das deshalb zuerst aufzeichnen. Sie schreibt die Zeichnung in Mermaid, und das Ergebnis siehst du dir auf mermaid.live an.

Das sagst du deiner KI

Das ist ein 3D-Spiel aus einfachen Kisten, gebaut mit [Engine oder three.js]. Die Drohne fliegt durch einen Dachboden. Ersetze genau eine Kiste, die Holzkiste, durch diese neue 3D-Datei: [Datei].

Zeichne zuerst ein kleines Mermaid-Diagramm der Rolle dieser Kiste: was sie berühren kann, wie sie die Drohne aufhält und was im Spiel von ihr abhängt. Lies das aus dem Projekt und zeig es mir. Nichts davon darf sich ändern.

Übernimm Größe und Position der Kiste und lass den Bereich, an dem man anstößt, gleich groß.

Berichte dann Zahlen, die du aus dem Projekt gelesen hast, keine Schätzungen: die Dateigröße und die Größe in der Szene im Vergleich zur alten Kiste. Ergänze in credits.md eine Zeile mit Name des Objekts, dem Werkzeug, das es gemacht hat, meinem Tarif, der Lizenz, wie ich sie dir genannt habe, und dem heutigen Datum. Habe ich dir keine Lizenz genannt, schreib „unbekannt“, halte an und frag mich. Füll das nicht aus dem Gedächtnis aus.

Oder spar dir das und schließ den MCP an: Dann findet deine KI das alles von selbst.MCP anschließen

So prüfst du es

  • Flieg von vier Seiten gegen die Kiste. Die Drohne sollte dort stoppen, wo sie es vorher tat.
  • Schau dahinter. Generierte Objekte haben oft eine matschige Rückseite.
  • Spiel zwei Minuten. Ruckelt es jetzt und vorher nicht, ist das Objekt zu schwer.
  • Öffne credits.md. Könnte eine fremde Person erkennen, woher das Objekt stammt?

Quellen

Stand: 2026-11-02